"Im Bann der Finsternis: Mars - der Krieger des Lichts" von Marc Short
Wenn Vampyre und Götter sich bekriegen, gibt es dann noch eine Hoffnung für eine der Seiten?
Vielleicht!
Die Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short besteht aus "Mercure - der Bote des Lichts", "Mars - der Krieger des Lichts" und "Venus - die Kriegerin des Lichts"
Teil 2 der phantastischen Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short.
Der Kampf zwischen Göttern und Vampyren ist nicht mehr aufzuhalten.
Jetzt, da der Götterbote verbannt wurde, ist es an Mars, dem Kriegsgott, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dabei trifft er eine alte Liebe, die Amazonen-Königin Ortrera, wieder und findet seine Herausforderung in der Vampyrin Shanti. Schon einmal ist er ihr begegnet, doch diesmal sind es ganz andere Voraussetzungen.
Wird Mars das Tal der Amazonen verraten, um seinen Dolch wiederzuerlangen und damit seinen Seelenstein?
Und was wird aus der Vampyrin Shanti, wenn sie erfährt, dass ein Teil einer ganz besonderen Nymphe ihr innewohnt?
Teil 1 findet ihr hier: "Mercure - der Bote des Lichts" und Teil 3 hier: "Venus - die Kriegerin des Lichts".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-43-3
308 Seiten, Preis: 13,95 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-45-7 (epub)
Preis: 4,99 €
Vielleicht!
Die Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short besteht aus "Mercure - der Bote des Lichts", "Mars - der Krieger des Lichts" und "Venus - die Kriegerin des Lichts"
Teil 2 der phantastischen Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short.
Der Kampf zwischen Göttern und Vampyren ist nicht mehr aufzuhalten.
Jetzt, da der Götterbote verbannt wurde, ist es an Mars, dem Kriegsgott, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dabei trifft er eine alte Liebe, die Amazonen-Königin Ortrera, wieder und findet seine Herausforderung in der Vampyrin Shanti. Schon einmal ist er ihr begegnet, doch diesmal sind es ganz andere Voraussetzungen.
Wird Mars das Tal der Amazonen verraten, um seinen Dolch wiederzuerlangen und damit seinen Seelenstein?
Und was wird aus der Vampyrin Shanti, wenn sie erfährt, dass ein Teil einer ganz besonderen Nymphe ihr innewohnt?
Teil 1 findet ihr hier: "Mercure - der Bote des Lichts" und Teil 3 hier: "Venus - die Kriegerin des Lichts".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-43-3
308 Seiten, Preis: 13,95 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-45-7 (epub)
Preis: 4,99 €
Leseprobe
»Im Bann der Finsternis: Mars – der Krieger des Lichts«
von Marc Short
»Im Bann der Finsternis: Mars – der Krieger des Lichts«
von Marc Short
V
Die Kanzel war in ein leuchtendes Blau getaucht. Keine Wolke war zu sehen, aber auch keine Sonne, die das Licht spendete. Ein Hauch des Himmelszeltes reist immer mit uns, dachte der Krieger.
»Sieh an! Ein in letzter Zeit selten gesehener Gast kehrt heim.«
»Danke für deinen Empfang, Jupiter. Dein Wort in Gaias Ehren!«
Er musterte die Göttin, fing bei ihren Beinen an und blieb an ihren grünstichigen Augen haften. Neben ihr standen zur Linken Venus und zur Rechten Pluto. Irgendetwas schienen sie zu wissen, denn er konnte einen Hauch von Spannung spüren. »Wo ist Uranus? Ich scheine nicht der Letzte zu sein.«
Wieder war es Jupiter, die das Wort ergriff. »Da du deine Aufgabe in letzter Zeit nicht mehr so ernst nimmst und dich lieber mit Waffenbrüdern duelliertest, hat Uranus die Patrouille übernommen.«
»Er beobachtet die Lage, versucht die Pläne zu erkennen, und stellt ein Netzwerk aus Spähern zusammen, damit unsere Nachrichtenkette nicht wieder reißt«, ergänzte Pluto.
Mars wusste, dass er sich vor allem hier und jetzt während dieser beginnenden Diskussion nicht in eine rechtfertigende Lage bringen durfte. Dennoch setzte er zu einer Erklärung an. »Ich bereite meine Schützlinge auf das Kommende vor. Und ich kümmere mich um die Stützpfeiler, die bleiben müssen, wenn ich weg bin.«
Venus entfernte sich von den anderen. Sie kam auf ihn zu. Ihr Gang war elegant und geschmeidig, wie er es gewohnt war. Er konnte das Knistern, das in der Luft lag, regelrecht spüren. Und das lag nicht allein an dem engen Kleid.
»Du wirst doch nicht an deiner Stärke zweifeln? Denkst du daran, fallen zu können?«, fragte Venus und sah ihm dabei intensiv in die Augen.
»Das ist weder eine Frage des Könnens noch eine des Zweifelns. Was ich tue, lehrt mich meine Erfahrung.« In Zeiten wie diesen war alles möglich, aber das brauchte er niemand zu sagen. Auch ein Gott konnte fallen, und wenn er nicht fiel, so konnte er dennoch von der Bildfläche verschwinden. Wie Mercure. Er spürte, dass dessen Fehlen eine Lücke hinterlassen hatte, eine, die niemand zu schließen vermochte. Seine Worte hätten den Disput gemildert, hätten das Gespräch ihrer Gruppe auf dem sachlichen Weg gehalten.
In dem Moment löste sich Pluto von den anderen. Ein Gefühl sagte ihm, dass es in der Göttin brodelte. Aber warum?
Aus dem Augenwinkel sah er, wie Jupiter die Arme vor der Brust verschränkte. Ihre Augen schienen vernichtende Blitze in seine Richtung zu senden.
Pluto ließ ihre Hand in einem Schlitz ihres Kleides verschwinden. Wie wogendes Gras wirkte das Gewand, das von Magneten gehalten wurde. Handbreite Öffnungen zogen sich vom Halsansatz bis hin zur Ferse. Er war es gewohnt, die Göttin in einem Kleid mit Beinausschnitt zu sehen. Aber so, in einem Umhang aus wehendem Nichts, als hätte sie eine Verabredung, hatte sie sich selten gezeigt. War sie vielleicht in einer Liaison unterbrochen worden? Das würde ihr vor Energie sprühendes Schritttempo und ihre Wut auf ihn erklären. Ganz im Gegensatz zu Venus’ waren Plutos Schritte hart und störrisch.
Als die Göttin ihre Hand wieder aus dem Gewand zog, glich das dem Zug eines Messers – rasch und zielsicher –, und sie setzte ihm dieses direkt auf die Brust. »Lies das! Du hast eine neue Brieffreundin, oder sollten wir besser sagen: eine Blutfreundin?«
Mars griff an die Stelle, an der ihre Hand ruhte. Hitze ging von ihr aus, und er konnte ihre Nägel spüren, die beinahe zu Vampyrkrallen zu werden schienen. So fern wir ihnen sind, so nah scheinen wir diesen Kreaturen in manchen Situationen zu sein, dachte der Krieger. Er fasste nach Plutos Hand, doch sie entzog sich seiner Berührung. Er spürte nur eine Aurawelle, die an seine stieß und sprühende Funken entfachte. »Wir sollten weiter auf einer Linie bleiben«, sagte er, was sonst Mercure sagen würde, mit mahnendem Unterton.
»Lies endlich!«, rief Pluto, während sie auf dem Weg zurück an Jupiters Seite war.
Mars fühlte das Pergament. Es war alt, und auch die Art zu schreiben war eine sehr alte. »Mit Blut«, murmelte er, dann las er endlich. Die drei Augenpaare, die auf ihm ruhten, wirkten schneidend, ihre Präsenz drohte ihn aufzufressen. Und er glaubte, dass sie im Geist jedes Wort, das er las, laut mit aufsagten. »Eine Waffe ist nur so wirksam wie sein Träger. Oder sollte ich schreiben: Diese Waffe ist nur wirksam mit seinem Träger. Willst du sie wieder, so triff mich um Mitternacht am Rande dessen, wo alles begann.«
Kaum hatte er die Nachricht gelesen, echoten ihm die Fragen der Göttinnen wie vernichtende Gewitterblitze entgegen.
»Wo hat das alles begonnen?«
»Mit wem sollst du dich treffen? Wer ist sie?«
»Was habt ihr, du und Mercure, uns verschwiegen?«
Mars erinnerte sich an die schwarzen Hügel und an das Portal. An diesem Ort hatte das Verhängnis seinen Lauf genommen. Aber schon zuvor hatte alles begonnen: Am Eingang, als er den Obelisk berührt hatte.
»Wie spät ist es?«, fragte Mars und überging die Fragen damit bewusst. »Ich muss diese Verabredung einhalten.«
»Du weißt, dass dies eine Falle ist?« Die Frage von Venus war rein rhetorisch.
»Eine Falle oder nicht. So eine Chance, meinen Seelenstein wiederzubekommen, erhalte ich kein zweites Mal.« Mars sprach die Worte lauter, als er wollte, und mit einem Zuviel an Emotionen.
»Und sie erhalten keine bessere Gelegenheit, dich zu vernichten! … Was mir in diesem Moment beinahe egal wäre.«
»Pluto! Was auch immer dich am Nachrichtenüberbringer gestört hat, bleib bei der Sache«, mischte sich Venus ein.
»Entschuldigungen waren noch nie dein Ding. Aber das ist jetzt auch egal, nicht?« Plutos Haltung glich der einer angriffslustigen Katze.
Zum ersten Mal, seit der Begrüßung, kam ein Zeichen von Jupiter. Es war nur ein Räuspern, doch es schlug ein wie ein Blitz. »Wir müssen eine Entscheidung fällen«, sagte die Göttin daraufhin. Ihr oblag es, den Zeitpunkt zu bestimmen.
»Wenn ich gehe, dann nicht allein. Das solltet ihr wissen«, sagte Mars.
Die drei Unsterblichen blickten ihn an, als wollten sie seine Aussage durchleuchten und auf Erfolgsaussicht prüfen.
»Argon und eine Schar unserer göttlichen Vasallen unter seiner Führung werden mitkommen und in der Nähe bleiben.«
»Dem ist nicht genug. Will heißen: nicht ausreichend.« Venus’ Stimme war schneidend und für seinen Geschmack zu hoch.
Schwangen in ihren Worten Emotionen mit? Ihre Augen, die wie flüssiges Gold leuchteten, ließen ihn nicht los, und er glaubte, darin zu ertrinken. Einer Nova gleich flackerte ihre Iris auf, ja selbst die Pupille verlor ihr Schwarz, und er glaubte Venus’ Stimme in seinem Kopf zu hören, die sagte: Ich will dich nicht auch noch verlieren, Bruder, Geliebter.
Er strich über den Bernsteinring, den sie ihm einst geschenkt hatte, dass es schmerzte. Sagte sie das tatsächlich? Ein Stich, als hätte er den dornigen Stiel einer Rose gepackt, bohrte sich in seine Brust und verlangsamte seinen Atem. Warum wählt sie solche Worte?, fragte er sich. Warum nennt sie mich Bruder und gleichzeitig Geliebter? Irrten bei ihr, wie bei ihm, beide Bilder im Kopf umher und drohten, sich zu überlappen? Er hatte seinen Strich längst gezogen. Und sie? Wenn ich nur in ihren Kopf sehen könnte …
»Schattenschützen werden euch begleiten«, sagte Venus.
»Schattenschützen?«, hakte Mars nach.
»Eine Truppe der Halb-Vampyre aus den Waldgebieten, beordert, um das Bündnis zu besiegeln und seine Belastung zu testen«, erklärte Venus.
»Ich dachte, nach dem, was mit Mercure und Serenety geschehen ist, stand ein Bündnis nicht mehr zur Debatte.«
»Schriftlich wurde keine Vereinbarung getroffen. Als ihnen jedoch zu Ohren gekommen ist, was mit der Burg und Vulcano geschah, haben sie ihre Entscheidung überdacht«, ergänzte Pluto. »Nachdem Venus ihnen von der Verbannung beider erzählte, schmolz das Eis endgültig«, setzte die Göttin nach.
»Niemand von euch – niemand! – glaubt das hoffentlich?« Mars warf einen Blick in die Runde. »Wer sagt, dass dies nicht der Überwachung unsereins dient? Ich kann kein Misstrauen in meinem Rücken gebrauchen, ich brauche Wesen, auf die ich mich verlassen kann.« Er sah zu Venus, hoffte darauf, erneut ihre Stimme zu hören. Nur ein Wort, ein Satz von dir. Sag, dass du dabei bist, an meiner Seite mitziehst. Er fragte sich, was Venus mit den Halb-Vampyren ausgemacht hatte. Was sie getan hatte, damit dieses Bündnis eine neue Hoffnung bekam. Denn nichts ist umsonst, das wusste er nur zu gut aus eigenen Erfahrungen.
»Wir vertrauen dir und legen das Schicksal des Bundes in deine Hand«, sagte Venus stattdessen klar und deutlich.
»Ihr vergesst, dass ich mein eigenes Schicksal verteidige«, brummte Mars, die Ironie seiner Worte bewusst wählend. »Ich kämpfe hier um einen wichtigen Teil meines Selbst.«
»So ist die Entscheidung gefallen!«, sprach Jupiter laut. »Mars wird die Verabredung annehmen. Argon und eine Schar von Kämpfern sowie die Schattenschützen begleiten ihn. Venus, du wirst die Halb-Vampyre, insbesondere Drella, informieren.«
Als sie endete, verdunkelte sich das Himmelszelt. Schwärze hüllte sie alle ein. Heimatplaneten bauten sich um sie auf, und Mars sah, wie auf den Körpern der anderen das jeweilige Planetensymbol aufleuchtete. Ihre Gestalten pulsierten im Licht ihres Planeten, so wie es wohl auch seine tat.
Ein Hauch von Dunkelheit schwebt in jedem von uns, dachte Mars. Er fragte sich noch, wer Drella war, denn laut Mercure gab es unter den Halb-Vampyren kaum oder gar keine Frauen, dann fühlte er ihn, seinen Dolch, den Seelenstein … und alles andere war vergessen.
...
© Marc Short und Verlag der Schatten
»Im Bann der Finsternis: Mars – der Krieger des Lichts«
von Marc Short
ISBN (Taschenbuch):
978-3-946381-43-3
308 Seiten, Preis: 13,95 €
ISBN (epub): 978-3-946381-45-7
4,99 €
Fantasy-Roman mit einer Prise Erotik
»Im Bann der Finsternis: Mars – der Krieger des Lichts«
von Marc Short
ISBN (Taschenbuch):
978-3-946381-43-3
308 Seiten, Preis: 13,95 €
ISBN (epub): 978-3-946381-45-7
4,99 €
Fantasy-Roman mit einer Prise Erotik
Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.
Sie müssen angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden