"Das Pegasosgen - Velludo" von Eve Grass
Sind die Geschchten über fliegende Pferde nur Legenden oder gibt es sie wirklich?
Teil 2 der phantastischen Trilogie "Das Pegasosgen" von Eve Grass.
»Velludo entwickelt sich zu einem der seltenen Urväter der Rasse. Das erklärt auch sein eigenartiges Verhalten. …«
(Abdai bin Nuhr)
Gab es tatsächlich mächtige fliegende Pferde, die mit einem Reiter auf dem Rücken durch die Luft glitten, oder sind diese sogenannten Urväter der Rasse nur ein Mythos?
Über ein Jahr ist seit der Geburt des geflügelten Hengstfohlens Velludo vergangen und noch ahnen nur Wenige, dass aus dem einst dem Tod geweihten Tier ein riesiges fliegendes Pferd werden wird, das die Welt komplett auf den Kopf stellen könnte. Damit dies nicht passiert, soll Velludo ins Rif Gebirge nach Marokko umziehen, wo er geschützt vor neugierigen Augen seine Bahnen am Himmel ziehen kann. Doch Rike ist dagegen und begibt sich mit dem Hengst auf eine waghalsige Flucht, die ihr das Leben kosten könnte.
Band 2 des erfolgreichen Romans »Das Pegasosgen« von Eve Grass lässt euch nicht nur tief in die Probleme blicken, die die Existenz eines solchen Wesens mit sich bringen könnte, sondern auch in die Seele der fliegenden Pferde, denn diese sind ganz anders als die Pferde, die ihr kennt. Werden sie einst den Himmel wieder bevölkern?
»Wir Menschen haben nicht das Recht dazu, solche majestätischen Tiere in dunklen Ställen zu verstecken, nur weil wir Angst davor haben, sie könnten einen Teil der Welt für sich beanspruchen.« (Rike Bauer)
Teil 1 der Trilogie finden Sie hier: "Marias Geheimnis", Teil 3 hier: "Alte Himmelsrechte".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-70-9
496 Seiten, Preis: 17,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-72-3 (epub)
Preis: 5,99 €
Die fantastische Trilogie von Eve Grass geht dieser Frage nach und lüftet ein seit der Antike gut gehütetes Geheimnis.
Die Trilogie besteht aus: "Marias Geheimnis", "Velludo" und "Alte Himmelsrechte.
Die Trilogie besteht aus: "Marias Geheimnis", "Velludo" und "Alte Himmelsrechte.
Teil 2 der phantastischen Trilogie "Das Pegasosgen" von Eve Grass.
»Velludo entwickelt sich zu einem der seltenen Urväter der Rasse. Das erklärt auch sein eigenartiges Verhalten. …«
(Abdai bin Nuhr)
Gab es tatsächlich mächtige fliegende Pferde, die mit einem Reiter auf dem Rücken durch die Luft glitten, oder sind diese sogenannten Urväter der Rasse nur ein Mythos?
Über ein Jahr ist seit der Geburt des geflügelten Hengstfohlens Velludo vergangen und noch ahnen nur Wenige, dass aus dem einst dem Tod geweihten Tier ein riesiges fliegendes Pferd werden wird, das die Welt komplett auf den Kopf stellen könnte. Damit dies nicht passiert, soll Velludo ins Rif Gebirge nach Marokko umziehen, wo er geschützt vor neugierigen Augen seine Bahnen am Himmel ziehen kann. Doch Rike ist dagegen und begibt sich mit dem Hengst auf eine waghalsige Flucht, die ihr das Leben kosten könnte.
Band 2 des erfolgreichen Romans »Das Pegasosgen« von Eve Grass lässt euch nicht nur tief in die Probleme blicken, die die Existenz eines solchen Wesens mit sich bringen könnte, sondern auch in die Seele der fliegenden Pferde, denn diese sind ganz anders als die Pferde, die ihr kennt. Werden sie einst den Himmel wieder bevölkern?
»Wir Menschen haben nicht das Recht dazu, solche majestätischen Tiere in dunklen Ställen zu verstecken, nur weil wir Angst davor haben, sie könnten einen Teil der Welt für sich beanspruchen.« (Rike Bauer)
Teil 1 der Trilogie finden Sie hier: "Marias Geheimnis", Teil 3 hier: "Alte Himmelsrechte".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-70-9
496 Seiten, Preis: 17,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-72-3 (epub)
Preis: 5,99 €
Leseprobe
»Das Pegasosgen – Velludo«
von Eve Grass
»Das Pegasosgen – Velludo«
von Eve Grass
(Seite 297-300)
Jugadors Panik wuchs. Immer wieder streiften die zarten Flughäute über die brüchigen Wände des Gefängnisses. Zahlreichefeine Wunden bildeten sich auf der durchscheinenden Membran und bluteten bereits. Wieder stieg er auf die Hinterbeine,
und sein Kopf krachte gegen die Decke. Ein großes Stück von strohdurchwirktem Gips brach heraus und stürzte
zu Boden. Jugador wieherte schrill, während er herumwirbelte.
Doch dann drangen durch all das Chaos beruhigende Worte zu ihm vor, und die Stimme kam ihm bekannt vor.
»Ruhig, mein Großer, wir kommen hier raus.« Mühsam und stöhnend erhob sich Alfonso, indem er sich an der Wand nach
oben stemmte. Die Wunde in der Schulter schmerzte höllisch und blutete stark. Die Hände waren so fest aneinandergefesselt,
dass er sie kaum mehr wahrnehmen konnte. »Ich werde dir helfen, Jugador.«
Knirschend löste sich ein weiteres Stück der Decke. Die Hütte drohte einzubrechen und alle unter sich zu begraben. Alfonso musste sich beeilen. Die Fenster waren mit Platten zugenagelt. Einen Moment betrachtete er den Hengst, der inzwischen
die Flügel fest an den Leib presste und zitterte. Schwarze Schlieren huschten über Alfonsos Augen. Eine Ohnmacht drohte ihn zu übermannen. Aber er nahm all seine Kraft zusammen und warf sich mit der gesunden Schulter gegen die Platte am Fenster. Es krachte und grober Staub rieselte vom Fensterrahmen herab.
Der Hengst scheute diesmal nicht. Gebannt beobachtete das Tier den Verletzten und dessen Aktionen. Er verstand die Körpersprache dieses Menschen, und langsam baute der Pferdekopf eine Art Verbindung zu ihm auf.
Alfonso stöhnte. Er ignorierte das Blut, welches inzwischen auch seinen Mantel durchdrang. Ein weiteres Mal warf er sich
gegen die Fensterabdeckung. Diesmal splitterte eine Ecke heraus.
Unmittelbar drang frische Morgenluft ins Innere.
»Bitte machen Sie ihn nicht noch aggressiver, er wird uns beide umbringen«, tönte Christians heisere Stimme aus dem
Hintergrund. Er war aus der Ohnmacht erwacht und spürte sogleich die unangenehme, warme Feuchtigkeit, die sich in seinem
Schritt ausbreitete. Unkontrolliert begann er zu schluchzen und zu jammern.
»Zum Teufel …«, antwortete ihm Alfonso, dessen Schmerzen in der Stimme mitschwangen. »Was bist du nur für ein
Waschlappen.«
Jugador del Viento starrte einen Augenblick bewegungslos auf die Spinnweben an den Wänden, die durch den Luftzug an
unsichtbaren Fäden schaukelten. Er wollte nur noch hier raus, den Wind in den Nüstern spüren.
Alfonso beobachtete den Hengst. Die Pferdeaugen schienen eine fremde Sprache zu sprechen.
Plötzlich schwenkte der Pferdekopf in eine Schräglage, während sich die Nüstern aufblähten. Dann begann der Schädel
heftig zu nicken.
Alfonso starrte ihn ungläubig an. Fieberhaft arbeitete sein Geist. Konnte das Tier sich mitteilen? »Du möchtest, dass ich
das Fenster nach außen drücke, und du erledigst den Rest?« Die Augen des Schimmels schimmerten geheimnisvoll. Sie
glichen inzwischen einem tiefen See.
Vorsichtig näherte sich die Pferdenase dem Verletzten und stupste ihn an.
»Bei allen Heiligen, Jugador, du verstehst mich?« Die Ehrfurcht vor diesem Wesen überwältigte den Spanier beinahe. Trotz pochender Schmerzen senkte er den Kopf und schmiegte seine Stirn für einen Augenblick an die des Pferdes. »Menschen
können nicht ermessen, welch wertvolle Geschöpfe ihr seid«, schluchzte Alfonso. Jugador hatte mit ihm gesprochen,
diese Erfahrung würde ihn prägen bis ans Lebensende.
Aber nun war Eile geboten. Er musste das Fenster vollends aufdrücken, damit das fliegende Pferd den Wind riechen
konnte. Mit letzter Kraft drehte er seinen Körper wie einen Kreisel und ließ das rechte Bein gegen die Fensterabdeckung
krachen. Die Scheibe dahinter ging zu Bruch, und die Platte brach in der Mitte durch. Alfonso trat erneut zu. Das Fenster
fiel nach draußen. Kühler Wind fegte durch den Innenraum und erreichte die Nasenlöcher des Hengstes. Dann stolperte er
auf Christian von Baretz zu, warf sich auf dessen Körper. Blitzschnell rollten die Männer zur Seite.
Keine Sekunde zu früh, denn Jugador del Viento erwachte zum Leben wie ein Bär aus dem Winterschlaf. Mit einem lauten
Schnauben spreizte er die Flügel und ließ sie durch den Raum streichen wie übergroße Palmwedel. Ein Großteil der Decke stürzte nach unten. Ein hässliches Loch klaffte im Dach des Häuschens. Der Hengst stieg auf die Hinterbeine. Die Flughäute peitschten gegen Wände und Fenster. Alfonso konnte die Hufe des Tieres hören, als sie auf Stein prallten. Dann stürzte das Dach vollends ein. Gips- und Lehmbrocken prasselten auf die Männer herab, die sich wie Gürteltiere eingerollt hatten. Eine der Mauern neigte sich wie in Zeitlupe nach außen und kippte mit einem dumpfen Geräusch auf die Wiese.
Das geflügelte Pferd zögerte keine Sekunde. Mit einem gewaltigen Satz setzte es über die Mauerreste hinweg und versenkte
das Maul blitzschnell in das satte Grün. Es war völlig ausgehungert.
…
© Eve Grass und Verlag der Schatten
»Das Pegasosgen – Velludo«
von Eve Grass
ISBN (Taschenbuch): 978-3-946381-70-9
496 Seiten, Preis: 17,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-72-3
Preis: 5,99€
Urban Fantasy über ein gut gehütetes Geheimnis um ein
mythisches Wesen. Sind die Geschichten über fliegende
Pferde nur Legenden, oder gibt es sie wirklich?
»Das Pegasosgen – Velludo«
von Eve Grass
ISBN (Taschenbuch): 978-3-946381-70-9
496 Seiten, Preis: 17,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-72-3
Preis: 5,99€
Urban Fantasy über ein gut gehütetes Geheimnis um ein
mythisches Wesen. Sind die Geschichten über fliegende
Pferde nur Legenden, oder gibt es sie wirklich?
Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
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