"Das Pegasosgen - Alte Himmelsrechte" von Eve Grass
Sind die Geschchten über fliegende Pferde nur Legenden oder gibt es sie wirklich?
Teil 3 der phantastischen Trilogie "Das Pegasosgen" von Eve Grass.
»Pegasos ist zurück! Und er wird sich das nehmen, was wir ihm über Jahrhunderte genommen haben, seinen Lebensraum!« (Doña Helena-Maria)
Werden die fliegenden Pferde ihre alten Himmelsrechte wieder einfordern? Und gab es im Eozän tatsächlich schon das geflügelte Eohippus, von dem die Wissenschaftler bisher nichts ahnen?
Die Zeit der Wesen des Himmels und der Sonne, die ihrer Flügel beraubt auf einsamen Höfen oder abgelegenen Inseln lebten, gehört der Vergangenheit an. Velludo, der sich in der Coto de Doñana mit dort lebenden Stuten alter Rassen paarte, erweckte das Pegasosgen wieder zum Leben.
Als beim alljährlichen Stutentrieb in El Rocío ein Fohlen mit Flügeln gesichtet wird, bricht eine Massenpanik unter den Menschen aus und das Drama nimmt seinen Lauf. Die Hüter des Pegasos haben keine Chance mehr, seine Existenz weiterhin zu verheimlichen.
Band 3 der erfolgreichen Roman-Reihe »Das Pegasosgen« von Eve Grass entwickelt nicht nur ein für die Menschheit dystopisches Szenario, sondern gräbt auch sechzig Millionen Jahre alte Versteinerungen aus, die es vielleicht sogar gibt, aber noch nicht entdeckt wurden. Könnte Pegasos also wirklich irgendwann auferstehen?
»Wir Menschen mischen uns seit Jahrhunderten in die Belange der Flora und Fauna ein. Wir betreiben Artenschutz, schützen eine Spezies, ohne darüber nachzudenken, ob wir damit eine andere schädigen.« (Abdai bin Nuhr)
Teil 1 der Trilogie finden Sie hier: "Marias Geheimnis", Teil 2 hier: "Velludo".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-79-2
496 Seiten, Preis: 17,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-81-5 (epub)
Preis: 5,99 €
Die fantastische Trilogie von Eve Grass geht dieser Frage nach und lüftet ein seit der Antike gut gehütetes Geheimnis.
Die Trilogie besteht aus: "Marias Geheimnis", "Velludo" und "Alte Himmelsrechte.
Die Trilogie besteht aus: "Marias Geheimnis", "Velludo" und "Alte Himmelsrechte.
Teil 3 der phantastischen Trilogie "Das Pegasosgen" von Eve Grass.
»Pegasos ist zurück! Und er wird sich das nehmen, was wir ihm über Jahrhunderte genommen haben, seinen Lebensraum!« (Doña Helena-Maria)
Werden die fliegenden Pferde ihre alten Himmelsrechte wieder einfordern? Und gab es im Eozän tatsächlich schon das geflügelte Eohippus, von dem die Wissenschaftler bisher nichts ahnen?
Die Zeit der Wesen des Himmels und der Sonne, die ihrer Flügel beraubt auf einsamen Höfen oder abgelegenen Inseln lebten, gehört der Vergangenheit an. Velludo, der sich in der Coto de Doñana mit dort lebenden Stuten alter Rassen paarte, erweckte das Pegasosgen wieder zum Leben.
Als beim alljährlichen Stutentrieb in El Rocío ein Fohlen mit Flügeln gesichtet wird, bricht eine Massenpanik unter den Menschen aus und das Drama nimmt seinen Lauf. Die Hüter des Pegasos haben keine Chance mehr, seine Existenz weiterhin zu verheimlichen.
Band 3 der erfolgreichen Roman-Reihe »Das Pegasosgen« von Eve Grass entwickelt nicht nur ein für die Menschheit dystopisches Szenario, sondern gräbt auch sechzig Millionen Jahre alte Versteinerungen aus, die es vielleicht sogar gibt, aber noch nicht entdeckt wurden. Könnte Pegasos also wirklich irgendwann auferstehen?
»Wir Menschen mischen uns seit Jahrhunderten in die Belange der Flora und Fauna ein. Wir betreiben Artenschutz, schützen eine Spezies, ohne darüber nachzudenken, ob wir damit eine andere schädigen.« (Abdai bin Nuhr)
Teil 1 der Trilogie finden Sie hier: "Marias Geheimnis", Teil 2 hier: "Velludo".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-79-2
496 Seiten, Preis: 17,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-81-5 (epub)
Preis: 5,99 €
Leseprobe
»Das Pegasosgen – Alte Himmelsrechte«
von Eve Grass
(Seite 191-195)
»Das Pegasosgen – Alte Himmelsrechte«
von Eve Grass
(Seite 191-195)
...
Innerhalb der nächsten zwei Stunden hatte Abdai das Vertrauen des mächtigen Rappen gewonnen. Das fliegende Pferdschien die Anwesenheit des alten Mannes zu genießen. Hier spürte er Sicherheit und Harmonie, Dinge die im Herzen der
Coto de Doñana nicht zum Tagesablauf gehörten. Abdai verbarg seine tiefe Verzweiflung über die Erkenntnis, die ihn von
Minute zu Minute mehr bedrückte, geschickt vor dem Pferd. Als sich Velludo schließlich vertrauensvoll ablegte und übermütig
im heißen Sand wälzte, hatte Abdai die Gelegenheit, einen Blick auf den Rumpf des Tieres zu werfen. Sofort erkannte
er die hässliche Wunde eines Streifschusses, welcher ihm Fell, Haut und etwas Muskelfleisch von den Rippen gefetzt hatte. Entsetzt wandte er die Augen ab und zwang die Tränen zurück.
Jetzt fügten sich die letzten Puzzlesteine im Gehirn des Veterinärs zu einem Ganzen zusammen. Wenn sich das Gen des
Pegasos mit Velludo fortgepflanzt hatte, dann würden sich die nachfolgenden Generationen ihren Lebensraum mit Gewalt
zurückholen. Die Menschen müssten ihre Denkweise der Natur gegenüber neu definieren. Wären sie dazu bereit?
Der Tierarzt schüttelte den Kopf, während er den schwarzen Riesen beobachtete, der neben ihm im Sand döste und immer
wieder entspannt die Flughäute anhob, um Luft darunter zu lassen. Nein, wir Menschen werden nicht bereit sein, Teile unseres
Lebensraums an die Wesen des Himmels und der Sonne abzugeben. Selbst die Hüter haben über Jahrhunderte nicht
bedacht, dass sie die fliegenden Pferde nur beschützen konnten, weil sie sie ihrer Fähigkeit beraubt hatten. In naher Zukunft,
wenn sie frei am Himmel flögen, würde sich das Blatt wenden. Hatte Rike Bauer genau das erreichen wollen, als sie
Velludo hier freiließ? Musste nun eine neue Generation an Hütern heranwachsen? Wurden sie überhaupt noch gebraucht?
Abdai ließ sich zurücksinken, schloss die müden Augen und ließ die Vision zu, die machtvoll in sein Hirn drängte. Wie ein Film lief die Zukunft hinter der Netzhaut ab, und der alte Mann wusste sofort: So sahen die kommenden Zeiten aus! Er würde diese Tatsache vor den Obrigkeiten nicht mehr verheimlichen. Warum auch? Letztendlich trug die Menschheit ja auch eine Mitschuld an dem, was nun folgen würde. Abdai bin Nuhr konnte daran nichts mehr ändern. Eine Sache lag ihm aber noch am Herzen.
Er öffnete die Lider und betrachtete Velludo, der ihm durch das richtige Verhalten, gebührenden Respekt und ein paar Mehlwürmer das Vertrauen schenkte. Er sah auf die Armbanduhr. In zwei Stunden würde die brüllende Hitze nachlassen,
dann war es an der Zeit für seine letzte Tat. Mit dem Mobiltelefon verfasste er mehrere E-Mails, die er später abschicken konnte. Kurz darauf erhob sich Velludo, schüttelte sich den Sand aus dem Fell und trottete davon. Abdai ließ ihn gewähren. Das Pferd hatte Durst. Es musste saufen.
Entspannt beobachtete er es, dabei tastete er nach der silbernen Pfeife in der Leinenhose. Es würde zurückkehren, damit
er sein Werk vollenden konnte.
Und so kam es. Abdai hatte sich gerade eine angemessene Dosis Opium verabreicht, als Velludos Körper in geringer Höhe
über den behelfsmäßigen Unterstand hinwegsauste und etwa zwanzig Meter entfernt den Boden berührte. Der Veterinär
konnte sich nicht sattsehen an der Anmut dieses Tieres. Es hatte seine Flugeigenschaften innerhalb von Monaten beinahe
zur Perfektion verbessert. Keine abschüssigen Wiesen waren mehr für das Abheben nötig. Der Rappe konnte aus tiefem
Sand starten und darauf landen. Er war wendig und agil geworden, ein perfekter Akrobat der Lüfte.
Der Tierarzt erhob sich vom Boden und begrüßte das fliegende Pferd mit einer Handvoll Mehlwürmern. Velludo zögerte
keine Sekunde. Er brummelte gut gelaunt und kam auf den Mann zu. Dieser blies sanft in die Pfeife, und das Tier spitzte
die Ohren. Dann legte Abdai ihm eine Hand auf die Stirn und begann seinen einlullenden arabischen Singsang. Als Velludo
die Mehlwürmer vertilgt hatte, berührte er ihn mit der zweiten Hand am Atlas, dem ersten Halswirbel hinter dem Kopf. Dort
massierte er ihn mit sanftem Druck. Velludo entspannte sich und schloss die Augen halb. Sein schwerer Kopf sank immer
tiefer herab. »Du bist stark«, murmelte der Tierarzt. »Du brauchst nicht mehr sinnlos zu töten. Alles wird sich fügen.«
Es war, als lausche das Tier wirklich den Worten des todkranken Mannes. Sanft drehten sich die Ohren hin und her
und sogen die Weisheiten in sich auf.
»Ab heute, Velludo, gehörst du zu der großen Herde der Wildpferde. Sie geben dir Schutz und Sicherheit, so wie ich es
getan habe. Meide die Menschen und lebe dein Leben, so wie Allah es für dich vorherbestimmt hat.« Der Rappe wirkte aufmerksam, aber müde. Abdai verstärkte den Druck auf den ersten Halswirbel, bis er spürte, dass sich das Tier hinlegen würde.
Schon knickten die vorderen Gelenke ein, dann folgte Velludos Hinterteil mit einem tiefen Pferdeseufzer.
Nun war die Stunde gekommen, die der Tierarzt fürchtete und zugleich herbeisehnte. Abdai zückte sein Mobiltelefon,
machte einige Aufnahmen des fliegenden Pferdes, wie es entspannt im orangefarbenen Licht der tief stehenden Sonne am
Boden lag, dann verschickte er Bilder und die vorbereiteten E-Mails.
Er ließ sich auf die Knie sinken und murmelte: »Allah, bitte vergib mir meine Feigheit. Ich habe getan, was in meiner
Macht stand.« Er senkte Oberkörper und Haupt gen Mekka und verharrte bewegungslos für einige Sekunden. Die Sonne
umgab seine dürre Gestalt mit einem Strahlenkranz aus goldenem Licht. Dann erhob er sich ächzend, ging auf Velludo zu
und legte noch einmal die Hand an dessen Stirn. »Ich setze große Hoffnung in dich, du Vater einer neuen Ära. Enttäusche
mich nicht. Ich werde dich von dort oben aus beobachten.« Dann kletterte Abdai ächzend auf den Rücken des liegenden
Pferdes, streifte seine Sandalen ab und schleuderte sie in die Dünen hinein. »Gib mir die Ehre und lass mich mit dir durch
die Luft reiten«, murmelte er in arabischer Sprache, während er die silberne Pfeife hervorholte, an die Lippen hob und hineinblies.
...
© Eve Grass und Verlag der Schatten
»Das Pegasosgen – Alte Himmelsrechte« von Eve Grass
ISBN (Taschenbuch): 978-3-946381-79-2
496 Seiten, Preis: 17,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-81-5
Preis: 5,99€
»Das Pegasosgen – Alte Himmelsrechte« von Eve Grass
ISBN (Taschenbuch): 978-3-946381-79-2
496 Seiten, Preis: 17,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-81-5
Preis: 5,99€
Urban Fantasy über ein gut gehütetes Geheimnis um ein
mythisches Wesen. Sind die Geschichten über fliegende
Pferde nur Legenden, oder gibt es sie wirklich?
mythisches Wesen. Sind die Geschichten über fliegende
Pferde nur Legenden, oder gibt es sie wirklich?
Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
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