"Im Bann der Finsternis: Venus - die Liebende des Lichts" von Marc Short
Wenn Vampyre und Götter sich bekriegen, gibt es dann noch eine Hoffnung für eine der Seiten?
Vielleicht!
Die Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short besteht aus "Mercure - der Bote des Lichts", "Mars - der Krieger des Lichts" und "Venus - die Kriegerin des Lichts"
Teil 3 der phantastischen Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short.
Der Kampf zwischen Göttern und Vampyren geht in die dritte und letzte Runde.
Jetzt, da Venus in den Händen der Vampyre ist, erwacht die Dunkle Dreiheit, der auch der Wächter-Vampyr Mandale angehört. Ihm schenkte die Liebende des Lichts einst ihr Herz. Doch Mandale ist ein anderer geworden, und er soll ihr eine Wimper entlocken. Freiwillig gegeben gewährt diese dem, der sie auffängt, einen Wunsch. Damit wäre Vulcanos Sieg greifbar.
Wird Venus ihre Wimper für Mandale geben und damit das Chaos entfachen?
Und wird Mandale in Kauf nehmen, dass die Goldene Göttin fällt, und so über Licht und Dunkelheit auf Erden entscheiden?
Teil 1 findet ihr hier: "Mercure - der Bote des Lichts" und Teil 2 hier: "Mars - der Krieger des Lichts"
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-91-4
304 Seiten, Preis: 14,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-93-8 (epub
)Preis: 4,99 €
Vielleicht!
Die Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short besteht aus "Mercure - der Bote des Lichts", "Mars - der Krieger des Lichts" und "Venus - die Kriegerin des Lichts"
Teil 3 der phantastischen Trilogie "Im Bann der Finsternis" von Marc Short.
Der Kampf zwischen Göttern und Vampyren geht in die dritte und letzte Runde.
Jetzt, da Venus in den Händen der Vampyre ist, erwacht die Dunkle Dreiheit, der auch der Wächter-Vampyr Mandale angehört. Ihm schenkte die Liebende des Lichts einst ihr Herz. Doch Mandale ist ein anderer geworden, und er soll ihr eine Wimper entlocken. Freiwillig gegeben gewährt diese dem, der sie auffängt, einen Wunsch. Damit wäre Vulcanos Sieg greifbar.
Wird Venus ihre Wimper für Mandale geben und damit das Chaos entfachen?
Und wird Mandale in Kauf nehmen, dass die Goldene Göttin fällt, und so über Licht und Dunkelheit auf Erden entscheiden?
Teil 1 findet ihr hier: "Mercure - der Bote des Lichts" und Teil 2 hier: "Mars - der Krieger des Lichts"
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946381-91-4
304 Seiten, Preis: 14,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN: 978-3-946381-93-8 (epub
)Preis: 4,99 €
Leseprobe
»Im Bann der Finsternis: Venus – die Liebende des Lichts«
von Marc Short
»Im Bann der Finsternis: Venus – die Liebende des Lichts«
von Marc Short
IX
…
»Du bist sicher nicht nur gekommen, um uns zu betrachten«, sagte Jupiter.
Die Göttin trat an sie heran, umrundete sie.
»Herauszufinden, dass Saturn ein Gott ist, wird dir nicht reichen. Dein Herz, wenn Amazonen überhaupt eines haben, gehört schon einem anderen Gott. Einem, der sich anders entschied, der in Mercures Fußstapfen versinkt.«
»Ich bin nicht gekommen, um über Götter zu sprechen, sondern über eine Göttin«, wich Ortrera aus.
»Dein Herz ist zweigeteilt. Eine Hälfte schlägt für Mars, die andere für …«
»Venus!«, vollendete die Amazone Jupiters Satz und sah ihr fest in die Augen. In den Pupillen zuckten Blitze, die wie Diamanten zerplatzten, so hell, dass ihre Tränenkanäle heiß liefen. »Ich bin jedoch für weitaus mehr angereist als nur zum Reden! Hier ist mein Vorschlag: Erarbeiten wir gemeinsam einen Plan, um Venus zu befreien. Lasst uns angreifen und lasst uns siegen, gemeinsam ist das Ziel erreichbar.«
»Schmeichelhafte Worte und ein kurzer, prägnanter Appell«, sagte Pluto.
»Sie ist ganz die Kriegerin ihres Volkes geblieben, die sie einst war«, ergänzte Jupiter. »Und wie Mars rennt auch sie in ihr trauriges Schicksal. Eines, das Venus nicht rettet. Oder hat der Einsatz des Kriegsgottes irgendetwas geändert?«
»Sein Einsatz hat alles geändert!«, rief Ortrera lauter als gewollt. Sie hatte Schwierigkeiten, an sich zu halten und nicht zu schreien. »Mein Volk ist zurückgekehrt! Ich bin nicht länger allein. Das Tal hat uns als Gesamtes wieder.«
»Das ist schön und gut. Ein idyllisches Bild«, sagte Pluto.
»Doch was bringt dir, deinem Reich, die Rückkehr?«, fragte Jupiter. »Was habt ihr davon, vereint zu sein, wenn eure Heimat dem Feind gehört? Der Schutzwall, hinter dem dein Tal viele Jahrhunderte überdauerte, ist gefallen, das war bis hierher zu spüren.«
»Wir drei sind uns einig, wir wählen ein anderes Schicksal. Nicht umsonst haben wir uns bis heute gehalten«, unterstützte Pluto.
»Und wie ihr euch gehalten habt. Ganz die Götter, die ich immer verehrte. Es tut mir leid, aber außer an Venus, kann ich an niemandem von euch etwas finden. Erhabenheit, Ausstrahlung, ich habe das Gefühl, in all den Dekaden ist euer Glanz zerfallen. Ihr seid zerfallen!«
Zum ersten Mal machte sich nun Saturn daran, seine Stimme zum Thema zu erheben. Die Amazone konnte förmlich spüren, wie es unter der glatten Stirn arbeitete, auch wenn von außen wenig davon zu sehen war.
Er sucht noch nach den richtigen Worten, dachte sie. Aber solch ein Götterfeuer, das sich gegenseitig aufschaukelt, ist schwer zu besänftigen, gar zu löschen.
Ortrera durfte nicht hoffen, dass Saturn für sie sprach, dass er die Wendung bringen würde. Aber was sollte sie tun?
»Hört, hört, hört«, summte Saturn. »Denkt, denkt, denkt. Zerfallen, zerbrochen, zerstört das Schicksal vieler Reiche und Bündnisse ist.«
Ortrera sah den Sprecher genauer an. Er trug einen karamellfarbenen Daumenring und sternförmige Ohrringe. Seine Brauen waren dicht und breit, doch durch die helle Färbung eher unauffällig.
»Warum bist du gekommen? Definiere deinen Vorschlag«, sagte Saturn. »Du hast nicht davon gehört, dass wir bereits die Burg des Vampyr-Königs gestürmt haben? Schon dieser Einsatz war kostspielig. Wie sollen wir einen Sieg bewerkstelligen, ohne unseren Einsatz zu erhöhen?«
Ortrera wurde klar, dass sie ohne konkrete Ansätze nicht weiterkam. Sie musste den Druck erhöhen. »Mein Plan liegt in eurer Kuppel. Konkret geht es dabei um Pläne, Zeichnungen und Erinnerungen. Sie sind hier, so wie sie hier ist. Jene, die mit dabei war. Eine Zeitzeugin.«
»Das ist Blasphemie«, rief Jupiter.
»Und Wahnsinn!«, ergänzte Pluto.
»Sehr interessant«, sagte Saturn. »Sehr, sehr, sehr interessant. Kompliziert, komplex aber nicht kontraproduktiv.« Er drehte an einem seiner Ohrringe, bis er ihn in der Hand hielt. »Aber wenn niemand hier etwas von diesen Plänen weiß oder sich erinnern kann, dann könnte es sein, dass du den Weg umsonst gegangen bist.«
»Ihr lasst mich mit leeren Händen zurückgehen?« Die Amazone konnte es nicht fassen. »Es geht um eine Göttin, um die Goldene aus eurem Bund! Steht ihr denn nicht zusammen?«
»Wir waren einmal viele. Jetzt sind wir wenige. Wir vereinzeln uns!«, rief Jupiter.
»Wir sind längst kein Bund mehr und niemals ein Schutzbund gewesen. Wenn überhaupt sind wir Wächter und Hüter der Götterkuppel«, sagte Pluto.
Ortrera fragte sich, warum Pluto und Jupiter sich gegenseitig so unterstützten. Was verband die beiden miteinander, dass sie so in ihrer Position herausstachen? Ihr kam es vor, als wollten die beiden partout nicht ihren Posten räumen.
Entweder sind sie erschöpft, oder es ist noch etwas ganz anderes. Etwas Schlimmeres?
»Es muss Aufzeichnungen geben!« Ortrera unternahm den nächsten Vorstoß. »Vielleicht mögen über diese Kuppel keine existieren, aber die Dunklen Hügel, sie entstanden später. Vor meiner Zeit, aber nach der Goldenen Zeit. Mit den ersten Menschen. Damals dürfte der Ort offen gelegen haben, so wie mein Tal heute. Aber egal, oder? Denn, und das ist, was ich herausheben möchte, ich erinnere und kenne jeden Winkel dort, ich brauche dazu keine Skizzen, ich muss nur meine Augen schließen, dann sehe ich alles vor mir. Und darauf baut meine Hoffnung, darum erbitte ich den Beistand der Zeitzeugin.« Sie beendete ihren Monolog. Lauschte. Betrachtete die Göttinnen und Saturn. Spannten sich ihre Arme, krümmten sich die Finger leicht? Zuckten die Augenwinkel, verfinsterte sich der Blick?
Nein, nichts dergleichen. Nur bei Jupiter vernahm sie ein Knistern in der Luft, einzelne Haarsträhnen zogen durch den Äther als würden sie getragen, als wäre die Atmosphäre elektrostatisch geladen.
Aus dem Augenwinkel nahm Ortrera wahr, dass eine weitere Gestalt den Raum betrat. Sie war nicht so groß wie die drei, doch sie besaß dieselbe Ausstrahlung. Langsam, schlurfend, beinahe als würde sie ein Bein hinter sich herziehen, trat der oder die Unbekannte näher. Doch wer außer den Planetengöttern sollte sich hier befinden? Ein Diener? Ein Sklave eher nicht. Eine dunkelblaue Robe verhüllte die Gestalt, das Gesicht lag unter einer Kapuze verborgen.
Ist das der Funke, der den Blitz zum Überschlag bringt?, überlegte sie.
»Ihr Götter seid so eitel und stur geworden«, sagte die Gestalt mit herber Stimme, »dass ihr gar nicht mehr erkennt, wenn die Zeit gekommen ist, diese Attribute abzulegen.«
...
© Marc Short und Verlag der Schatten
»Im Bann der Finsternis: Venus – die Liebende des Lichts«
von Marc Short
ISBN (Taschenbuch):
978-3-946381-91-4
304 Seiten, Preis: 14,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-93-8
4,99 €
Fantasy-Roman mit einer Prise Erotik
»Im Bann der Finsternis: Venus – die Liebende des Lichts«
von Marc Short
ISBN (Taschenbuch):
978-3-946381-91-4
304 Seiten, Preis: 14,00 €
ISBN (epub): 978-3-946381-93-8
4,99 €
Fantasy-Roman mit einer Prise Erotik
Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.
Sie müssen angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden