Die Chronik der Dämonenfürsten - Teil 5: Der siebte Thron
Wenn die Dämonenfürsten die Welt beherrschen ...
Teil 5 der Heptalogie "Die Chronik der Dämonenfürsten" von Monika Grasl.
Zwanzig Jahre nach den Anschuldigungen gegen Nehemiael wird plötzlich ein Anschlag auf Luzifer verübt, der diesen in eine Art Starre zwingt. Doch wer ist dafür verantwortlich? Steckt Beleth mit seinem Plan, den siebten Thron im Himmel zu besteigen, dahinter? Nur wenigen ist das Geheimnis um diesen Thron bekannt. Beleth aber ist bereit, dafür gegen sein eigenes Volk Krieg zu führen und eine Schneise der Verwüstung auf seinem Weg hinter sich herzuziehen.
Während dieser Schlachten müssen Bündnisse neu geschlossen und alte Allianzen gebrochen werden, da einstige Freunde jäh zu Feinden werden in diesem Akt der Revolte.
Wem ist überhaupt noch zu trauen? Und wie werden sich die Himmelsmächte angesichts dieser Bedrohung verhalten?
Die Heptalogie besteht aus Teil 1 "Die Engel des Todes", Teil 2 "Die Herrschaft der Dämonenfürsten" Teil 3 "Der Krieg der Cherubim", Teil 4 "Mit himmlischem Beistand in die Hölle", Teil 5 "Der siebte Thron", Teil 6 "Die Regenten der Hölle" und Teil 7 "Das Buch von Leben und Tod".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-98528-006-3
416 Seiten, Preis: 18,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN (epub) 978-3-98528-007-0
Preis: 5,99 €
Teil 5 der Heptalogie "Die Chronik der Dämonenfürsten" von Monika Grasl.
Zwanzig Jahre nach den Anschuldigungen gegen Nehemiael wird plötzlich ein Anschlag auf Luzifer verübt, der diesen in eine Art Starre zwingt. Doch wer ist dafür verantwortlich? Steckt Beleth mit seinem Plan, den siebten Thron im Himmel zu besteigen, dahinter? Nur wenigen ist das Geheimnis um diesen Thron bekannt. Beleth aber ist bereit, dafür gegen sein eigenes Volk Krieg zu führen und eine Schneise der Verwüstung auf seinem Weg hinter sich herzuziehen.
Während dieser Schlachten müssen Bündnisse neu geschlossen und alte Allianzen gebrochen werden, da einstige Freunde jäh zu Feinden werden in diesem Akt der Revolte.
Wem ist überhaupt noch zu trauen? Und wie werden sich die Himmelsmächte angesichts dieser Bedrohung verhalten?
Die Heptalogie besteht aus Teil 1 "Die Engel des Todes", Teil 2 "Die Herrschaft der Dämonenfürsten" Teil 3 "Der Krieg der Cherubim", Teil 4 "Mit himmlischem Beistand in die Hölle", Teil 5 "Der siebte Thron", Teil 6 "Die Regenten der Hölle" und Teil 7 "Das Buch von Leben und Tod".
Taschenbuch
ISBN: 978-3-98528-006-3
416 Seiten, Preis: 18,00 €
E-Book (nicht hier im Shop erhältlich)
ISBN (epub) 978-3-98528-007-0
Preis: 5,99 €
Leseprobe
»Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 5: Der siebte Thron«
von Monika Grasl
»Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 5: Der siebte Thron«
von Monika Grasl
Sie ist nah. Die Gefahr wird über uns kommen wie eine brennende Faust, und keiner kann sie aufhalten.
Geflüsterte Worte von ängstlichen Stimmen.
Geflüsterte Worte von ängstlichen Stimmen.
(Seite 89 – 93)
Beleth
Beleth
Beleth war lange nicht mehr im dritten Höllenkreis gewesen. Das letzte Mal vor über einem Jahr. Nun trat er zögerlich auf den Herzog zu.
»Beleth, der König Kopenhagens, seid mir gegrüßt und willkommen«, schallte es ihm aus der Dunkelheit entgegen.
Vermutlich hatte es feierlich klingen sollen. In Beleths Ohren jedoch hörte es sich eher wie Spott an. Oder lag es an der Tatsache, dass der Weg hierher weit gefährlicher gewesen war? Zerrte der Umstand noch an seinen Nerven?
Er hatte drei Zwischentunnel verwenden müssen. Selbst die waren nicht frei von eigentümlichen Schatten gewesen. Sie hatten ihn gejagt. Die Seelen von Verstorbenen aus dem einstigen Untergrund. Er hatte sich dennoch einen Weg gesucht.
Er hörte es knacken, als sich die massige Gestalt des Herzogs ins Licht der Kerzen begab. Die menschliche Hülle war wenig eindrucksvoll. Das lichte Haar hing fettig herab. Die Augen saßen tief in den Höhlen. Wären die Greifflügel nicht gewesen, wäre Focalor als gewöhnlicher Mensch durchgegangen. Im Gegensatz zu manch anderem Dämonenfürsten also gänzlich unspektakulär. Aber er brauchte sich diesbezüglich kein Urteil anzumaßen. Bei ihm waren es auch nur seine Legionen, die etwas Besonderes aus seiner Regentschaft machten, und seine Hörner.
»Herzog«, erwiderte er gepresst. »Ihr seht … gut aus.«
Die Lüge fiel ihm keinesfalls leicht. Focalor machte den Eindruck, als müsse er sich an einer Wand abstützen. Oder täuschte ihn das Halbdunkel? Es war die einzig logische Erklärung, bis Focalor sich leise räusperte und auf einen Vorsprung sank. Dabei schien es, als falle die gesamte Gestalt in sich zusammen.
»Es kostet Kraft«, murmelte der Herzog. »Jeden Tag wird es schwerer.«
»Was genau?«
»Die Macht über Luzifer zu behalten. Er darf noch nicht erwachen. Ihr müsst Eure Truppen stärken, König. Ihr mögt über achtzig Legionen verfügen, aber damit kann man Euch jederzeit von der Welt tilgen, wenn Ihr gegen den Falschen zieht, und das werdet Ihr müssen. Nicht alle stehen hinter Euch. Eure Armeen, aber mehr auch nicht. Ihr seid König. Nutzt diese Macht. Entledigt Euch der Schwachen.«
»Der Schwachen? Welchen? … Machtlosen? Menschen? Sie sind …«
»Nicht die Menschen. Sie sind nichts weiter als Sklaven ihrer eigenen Welt. Ich rede von Dämonenfürsten. Ihr dürft deren Gerede über Euch nicht unbeantwortet lassen.«
»Über mich wird geredet? Was?«, verlangte Beleth in schneidendem Tonfall zu erfahren.
»Viel. Lügen und Wahrheiten. Aber vor allem Lügen. Von allen Seiten werden sie bald auf Euch einströmen. Ihr dürft ihnen keinen Grund dafür geben, selbige zu glauben. Vernichtet den Boden, auf dem diese Geschichten gründen.«
»Und habt Ihr auch Namen, Herzog? Oder sind es nur wilde Spekulationen?«
»Namen? Wer braucht Namen, um den Feind zu kennen? Es sind die Gleichen, die mich vor Jahrtausenden niederstreckten, und nun wenden sie sich gegen Euch. Wer ist Euer schlimmster Gegner, Beleth? Wer hat Euch über Jahre hinweg den Gehorsam verweigert?«
Die Antwort darauf war leicht. Luzifer, Gabriel, aber insbesondere die Regenten von Paris und Wien. Die beiden hatten sich gegen jede seiner Entscheidungen gestellt. Zum Beispiel als er vorgeschlagen hatte, den Widerstand bis in den letzten Winkel der Welt zu jagen, die Verräter allesamt umzubringen, und als er davon überzeugt gewesen war, dass es ein Fehler wäre, Überläufer in die Städte zu lassen. Jeder seiner Beschlüsse war zerschmettert worden. Mit den Worten, dass man Einigkeit demonstrieren müsse. Dass eine Schlacht nur in den wenigsten Fällen einen Erfolg verspräche.
Eventuell rührte der Groll gegen ihn daher, wie er zu seiner Stadt gekommen war. Er hatte sie im Jahr dreitausend aus Glasya-Labolas’ Händen erobert. Wofür er später noch eine Buße in Form von Gold und Silber an Naberius hatte abtreten müssen. Dabei war Naberius’ Unteroffizier mit eingezogenem Schwanz aus Kopenhagen geflüchtet. Nach Paris, in den Schoß des Großfürsten. Und das so schnell, dass nicht mal seine eigenen Truppen hinterhergekommen waren. Das Einzige, was man dem Präsidenten dabei zugestehen konnte, war, dass er sich mit seinen Dämonen in der Unterzahl befunden hatte. Dennoch hätte Beleth mehr Kampfgeist von dem geflügelten Hund erwartet. Heute konnte ihm der Umstand gleich sein.
Beleth verdankte seinen Sieg bereits damals zu einem gewissen Teil Focalor. Auch wenn der Herzog im dritten Höllenkreis gefangen gewesen war, hatte er Glasya-Labolas’ Schiffe aus der Ferne versenkt. Ganz abgesehen von seiner Vorliebe, Menschen zu ertränken. Was Beleth einmal mehr vor Augen führte, zu welcher Macht der Herzog fähig war, wenn er von seiner Zelle aus eine solche Tat begehen konnte. Kein Wunder, dass es ihm bei Luzifer noch leichter gefallen war. Nur lebte der Herrscher der Unterwelt noch. Wozu, das war Beleth unverständlich, und genau darum war er hier. Um diese Frage zu klären.
»Ihr sagtet mir bei unserem letzten Treffen, Luzifer sei bald kein Problem mehr. Warum bekam ich dann zu hören, dass man im Konzil von Gift sprach. Habt Ihr etwa einen Fehler begangen, Focalor?«
Der Herzog streckte den Rücken durch. Erneut war ein Knacken zu hören. Vermutlich hatten sich die Knochen in der Wirbelsäule des Mannes eingerenkt. Jedenfalls verzog er das Gesicht, als verspüre er Schmerzen.
»Vorsicht, Beleth«, warnte ihn sein Gegenüber, »ich habe Verbündete und Feinde bereits für weniger sterben lassen. Ich habe keinen Fehler begangen. Es ist ein gewollter Zustand. Luzifer soll am eigenen Leib erfahren, wie es ist, in einem Gefängnis zu leben, das man nicht selbst gewählt hat.«
»Dann lasst Ihr ihn also leiden?«
»Nicht mehr und nicht weniger liegt in meiner Absicht«, erklärte Focalor.
Dabei zeichnete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht ab. Es gab ihm ein unheimliches Erscheinen. Als sei er dabei, den Verstand zu verlieren. Beleth bezweifelte das keine Sekunde.
»Wie lange könnt Ihr dieses … Befinden aufrechterhalten?«
Der Herzog zuckte unschlüssig mit den Schultern. »Das ist äußerst schwer zu sagen. Solange das Stück in Luzifers Nähe steht, sicherlich noch über drei Monate.«
Beleth nickte. Er wusste, um was es sich dabei handelte. Es war ein geschnitztes Schiff. Ein Geschenk von unbekannter Herkunft. Keiner ahnte, dass es in Kopenhagen angefertigt worden und durch Focalors Hände gegangen war, um seine Macht darin zu speichern. Nun befand es sich in der Nähe des Herrschers und niemand kannte die Gefahr, die davon ausging.
…
© Monika Grasl und Verlag der Schatten
»Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 5: Der siebte Thron«
von Monika Grasl
ISBN (Taschenbuch): 978-3-98528-006-3
416 Seiten, Preis: 18,00 €
ISBN (epub): 978-3-98528-007-0
Preis: 5,99 €
»Die Chronik der Dämonenfürsten – Teil 5: Der siebte Thron«
von Monika Grasl
ISBN (Taschenbuch): 978-3-98528-006-3
416 Seiten, Preis: 18,00 €
ISBN (epub): 978-3-98528-007-0
Preis: 5,99 €
Angaben zur Produktsicherheit:
Hersteller:
Shadodex - Verlag der Schatten, Bettina Ickelsheimer-Förster
Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
E-Mail: info@verlag-der-schatten.de
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Ruhefeld 16/1, D-74594 Kreßberg-Mariäkappel
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 17. März 2022 in den Shop aufgenommen.